Desensibilisierung und Störfeld-Therapie mittels AK (Applied Kinesiology)
Die Applied Kinesiology ist zwar insbesondere als diagnostische Methode bekannt, aber es gibt auch eine Reihe von therapeutischen Techniken. In meiner Praxis kommen insbesondere die Injury-Recall-Technik (IRT) und die Setpoint-Technik zum Einsatz.
Injury-Recall-Technik zur Behandlung von Störfeldern
Die Injury-Recall-Technik kommt v.a. nach Verletzungen (nach Unfällen/ OP´s/ zahnärztlichen Eingriffen wie etwa Wurzelkanalfüllungen, Umknicken, aber auch nach Mammographien oder Impfungen) zum Einsatz.
Hintergrund: Bei Verletzungen werden feste Reflexmuster ausgelöst: der nozizeptive Schutzreflex und der gekreuzte Streckreflex. Diese werden -oft dauerhaft- im Gewebe als Läsionsmuster gespeichert, wirken als Störfelder und prädisponieren zu weiteren, späteren Verletzungen, da sie die neurologische Steuerung negativ beeinflussen. Diese abgespeicherten Läsionmuster haben außerdem oft negative Auswirkungen auf das Immunsystem und das Meridiansystem. Mittels IRT werden derartige Muskelerinnerungsmuster gelöscht.
Die Injury-Recall-Technik wurde ab Anfang der 90er Jahre von dem amerikanischen Chiropraktor Dr. Wally Schmitt entwickelt.
Setpoint-Technik zur Desensibilisierung
Die Setpoint-Technik wird insbesondere zur Desensibilisierung bei Allergien/ Pseudoallergien/ Intoleranzen eingesetzt, aber auch in der Schmerztherapie. Es handelt sich, wie auch bei der IRT, um eine manuelle Methode, bei der die sogenannten B&E-Punkte (bestimmte Akupressurpunkte im Gesicht) und die Neurolymphatischen Reflexpunkte therapeutisch zum Einsatz kommen.

Beide Methoden, IRT und Setpointtechnik, werden häufig miteinander kombiniert. Auch eine Kombination dieser beiden Methoden mit NAET ist oft sinnvoll und findet in meiner Praxis regelmäßig Anwendung.
